Meine Besucher
brauchen nirgends mit
ihren Daten bezahlen.
Nur für Unternehmer:
> Abonnieren Sie die KMU-News!

Wie wir wieder Freiheit erlangen:

Freiheit!

Stichprobe: Welchen Cookies stimmt man zu?

Am Beispiel einer durchschnittlichen Unternehmens-Website wird überprüft, ob Cookies wirklich nur der 'Verbesserung des Nutzererlebnisses' dienen - oder ob noch manch anderes dahintersteht.

Als Website-Betreiber hatte man einst mit Cookies nichts zu tun. Heute ist das ganz anders: Seitdem Wordpress & Co. das Internet erobert haben, sind Cookies (Nerv-) Thema Nr. 1: Kaum eine Website, bei der man nicht erst gefragt wird, ob man die Speicherung seiner Daten in Cookies akzeptiert oder nicht.

Am Beispiel eines Hosting-Unternehmens für Wordpress, das sich jugendlich, nett und umweltfreundlich gibt, wollen wir überprüfen, ob diese Cookies wirklich nur der 'Verbesserung des Nutzererlebnisses' dienen - oder ob da noch mehr dahinter steht!

Wir klicken auf der Website des Unternehmens, welches den Raubzug (!) im Namen hat, auf den Link, der uns die Cookies individuell einstellen lässt. Die insgesamt zwanzig aufgeführten Cookies werden in vier Kategorien aufgeteilt. Wir übernehmen diese Aufteilung in der Folge zur Gliederung unseres Berichtes.


Essentiell: Diese vier Cookies werden vom Hosting-Unternehmen als 'dringend erforderlich' eingestuft. Jedoch: Auf alle der hier beschriebenen Cookies lässt sich verzichten, ohne dass 'die einwandfreie Funktion der Website' wegfällt. Was wegfällt, ist hingegen z. B. die Analyse Ihrer Bewegungen: Wohin Sie klicken, welchen Weg Sie nehmen, wann Sie gehen.


Statistiken: Hier wird nur 1 Cookie aufgeführt, aber das hat es in sich: Google Analytics schickt alle Daten... an Google! Das ist auch der 'Vorteil' eines Cookies: Während Google-Tracking nur jedesmal einen Datensatz erzeugt, sammelt dieses Cookie die Daten über lange zwei Jahre (!).

'Erzeugt anonyme statistische Daten': 'Anonym' ist hier als Täuschungsbegriff zu verstehen: Wer sich das Video zum Fingerprinting angeschaut hat, der weiss, dass mit JavaScript gesammelte Daten genau dafür gesammelt werden, um den Einzelnen im Internet identifizieren zu können - also die Anonymität aufzuheben!.


Marketing: Hier kommen Facebook-Pixel & Co. zum Zug. Das Ein-Pixel-Gif tauchte in der Vergangenheit plötzlich in Spam-Emails auf und war der Grund, weshalb die Email-Programme fortan nicht mehr die Bilder automatisch mit anzeigten!

Denn das kleine durchsichtige Ein-Pixel-Bildchen löste beim Anschauen des Emails einen Abruf vom Server aus - ein Beweis, dass das Email angeschaut wurde, und dass die Email-Adresse folglich echt ist! Und auch der Zeitpunkt, der ungefähre Ort und weitere Dinge lassen sich durch diesen ziemlich frechen Trick auslesen.

Mit solchen Tricks arbeiten heute aber 'gestandene' Milliardenkonzerne, in welche an der Börse investiert wird! Darum 'Facebook-Pixel', und darum acht weitere Cookies in der Kategorie 'Marketing'.


Externe Medien: In dieser Kategorie sind sechs Cookies aufgeführt - und schon wieder sind unsere einschlägigen Milliardenkonzerne zugange: Man will halt sichergehen, nicht?

Fazit: Die Veränderungen zwischen einst und jetzt sind geradezu monströs! Vor Jahren hatte noch fast kein Website-Betreiber mit Cookies zu tun, und heute muss jeder Private eine Cookie-Datenfreigabe auf seine Website setzen... aber wozu? 🤔

Ist es ein ziemlich übel riechendes Täuschungsmanöver? Dienen die Cookies gar nicht dem Website-Betreiber... sondern den einschlägigen Konzernen? Sie sind es jedenfalls, welche unsere Daten gleich mehrfach bekommen!

Die Screenshots der Cookie-Auflistung:

Wer sieht den Unterschied?
> So optimieren wir Ihre Bilder!